Mein Hund zieht an der Leine

Mein Hund zieht an der Leine - dieser Satz wird fĂŒr viele von uns zur schmerzlichen RealitĂ€t. Mit jedem Schritt, den dein Hund vorwĂ€rts zieht, fĂŒhlt es sich an, als ob ein Teil von dir mitgerissen wird. Die Leine schneidet sich in deine HandflĂ€chen ein, hinterlĂ€sst rote AbdrĂŒcke und schmerzhafte Spuren. Mein Hund zieht an der Leine - Es ist nicht nur der körperliche Schmerz, der dich quĂ€lt, sondern auch die Ohnmacht, die du in diesen Momenten empfindest. Du hast das GefĂŒhl, dass du die Kontrolle verloren hast, dass dein treuer Begleiter dich beherrscht. Jeder Gang wird zu einer Herausforderung, und du sehnst dich nach einem entspannten Spaziergang, bei dem du und dein Hund in Harmonie miteinander gehen könnt, wie in dem Traum, den du hattest.

Mein Hund zieht an der Leine – oder doch nicht?

Es ist ein sonniger Morgen und du freust dich schon auf einen entspannten Spaziergang mit deinem geliebten Vierbeiner. Die Vögel zwitschern, die Natur erwacht und voller Vorfreude springst du aus dem Bett, du kannst die gemeinsame Zeit im Freien kaum erwarten. Du gönnst dir noch in aller Ruhe einen leckeren Kaffee, bevor du die FĂŒĂŸe in die Wanderschuhe steckst. Dein Fellfreund wartet in aller Seelenruhe auf seinem Platz, bis du ihn zu dir rufst und ihm das Halsband anlegst. Oh, da klingelt das Telefon, deine Freundin, die du die letzten dreimal verpasst hast – du nimmst den Anruf an und sprichst noch gemĂŒtlich euer nĂ€chstes Treffen ab. Dein Hund hat sich in der Zwischenzeit im Flur abgelegt und öffnet jetzt die Augen, da du die Jacke wieder anziehst. Gemeinsam tretet ihr aus der HaustĂŒr und begrĂŒĂŸt die Sonne und die klare Luft. Du ĂŒberlegst noch, in welche Richtung du gehen möchtest und entscheidest dich fĂŒr eine Runde, die dir kĂŒrzlich empfohlen wurde.

Du probierst gerne neue Strecken aus, immer denselben Weg zu gehen findest du öde und du möchtest ja auch Abwechslung fĂŒr deinen Vierbeiner. Frohen Mutes geht ihr also zusammen los – du genießt die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und wĂŒrdest gern noch ein kurzes SchwĂ€tzchen mit der Nachbarin halten, die hat aber ihren randalierenden Junghund an der Leine-daher fĂ€llt das aus. GlĂŒcklich schaust du auf deinen vierbeinigen Begleiter, der den anderen Hund gar nicht beachtet. Das KlĂ€ffen und Knurren lĂ€sst ihn völlig kalt und mit durchhĂ€ngender Leine geht ihr weiter. Du bist ganz froh, dass dir diese neue Strecke noch eingefallen ist, weil sie wirklich alles bietet, was das Herz begehrt. Feld, Wald und sogar ein kleiner See, auf dem sich ein paar Enten tummeln. Dein Vierbeiner schnuppert fleißig sĂ€mtliche neue GerĂŒche, lĂ€sst sich aber schnell zu einem kleinen Wettlauf animieren. Ihr genießt gemeinsam einen ausgelassenen und richtig schönen, langen Spaziergang. Als ihr wieder zu Hause seid, bist du noch ganz beseelt von dem schönen Naturerlebnis und dein Hund liegt nach dem FrĂŒhstĂŒck nun ebenfalls beseelt und satt und mĂŒde in seinem Körbchen. Du siehst, wie sich seine Pfoten bewegen, als ob er laufen wĂŒrde und denkst lĂ€chelnd an euern Wettlauf


Alles nur getrÀumt?


 vom Zucken deiner Beine wirst du wach und bist noch ganz benebelt. Als dir bewusst wird, dass es sich bei den wunderschönen Szenen um einen Traum handelt, wirst du ganz traurig und eine Schwere macht sich in dir breit. Du versuchst noch die TrĂ€nen wegzublinzeln, aber sie lassen sich einfach nicht aufhalten. Nachdem du dich ausgeweint hast, stehst du auf und machst dich auf den Weg in den Tag. Weil du das unausweichliche hinter dich bringen willst, steigst du direkt in die Spazierhose. Du hast sie gestern frisch angezogen, aber sie sieht aus, als ob du sie schon eine Woche getragen hĂ€ttest, ĂŒber und ĂŒber mit Schlamm bespritzt und etliche PfotenabdrĂŒcke auf dem Oberschenkel.

Dein Vierbeiner begrĂŒĂŸt dich aufgeregt im Flur und springt zwischen Futternapf und HaustĂŒr hin und her, weil er beides nicht erwarten kann. Als du zu Geschirr und Leine greifst, fĂ€ngt er an zu bellen und wird so wild, dass du ihm kaum das Geschirr anlegen kannst. Die Schwere in dir weitet sich aus, deine FĂŒĂŸe kleben wie Blei am Boden fest und am liebsten wĂŒrdest du wieder ins Bett kriechen-aber es nĂŒtzt ja nichts. Innerlich zuckst du mit den Schultern, nimmst einen tiefen Atemzug, beißt die ZĂ€hne zusammen und öffnest die HaustĂŒr. Dein Hund schießt wie ein Pfeil an dir vorbei und deine Schulter erfĂ€hrt noch im Haus den ersten schmerzhaften Ruck, dem noch viele weitere folgen werden. Wie immer gehst du nach rechts, um den ĂŒblichen Weg einzuschlagen. Zu spĂ€t siehst du deine Nachbarin mit ihrem netten Vierbeiner. Nett-das kannst du von deinem nicht sagen, der hĂ€ngt auf zwei Beinen in der Leine und bellt und knurrt, als ob er im Tollwutwahn wĂ€re. VerschĂ€mt gehst du an ihr vorbei und nickst ihr nur kurz entschuldigend zu. Ihr Fellfreund beachtet euch beide gar nicht, sondern trabt lieb neben seinem Frauchen her.

Deine wĂŒtende Kanonenkugel an der Leine bellt, starrt und knurrt immer noch, dreht sich wieder und wieder um. Du ziehst ihn weiter, damit endlich der Sichtkontakt abbricht und prompt flitzt er nach vorne, um ja vor dir an der Ecke zu sein und die Lage zu checken! Das Spiel kennst du schon, genauso wie den Ausraster an dem einen Zaun, weil er da mal eine Katze gesehen hat. Bei der Weggabelung, an der ihr immer nach links geht, will er unbedingt nach rechts-da riecht es viel spannender und vor allem gibt’s da Hasen! Dir wird jetzt noch ganz ĂŒbel, als du daran denkst, dass einmal nicht viel gefehlt hat und er einen Hasen fast erwischt hĂ€tte. Neee, nach rechts geht’s in deinem Leben nicht mehr lang, mein Lieber, sagst du leise zu ihm. Ihr geht also nach links und dreht die Runde, wie jeden Tag. Das letzte Mal, als du woanders als sonst spazieren gingst, hattest du solche Schmerzen in Arm und Schulter, weil dein Hund so sehr an der Leine gezogen hat, dass du dich den Rest des Tages kaum bewegen konntest.

Die Qual des Ziehens und was es mit dir macht

„Mein Hund zieht an der Leine“ – dieser Satz wird fĂŒr viele von uns zur schmerzlichen RealitĂ€t. Mit jedem Schritt, den dein Hund vorwĂ€rts zieht, fĂŒhlt es sich an, als ob ein Teil von dir mitgerissen wird. Die Leine schneidet sich in deine HandflĂ€chen ein, hinterlĂ€sst rote AbdrĂŒcke und schmerzhafte Spuren.

Es ist nicht nur der körperliche Schmerz, der dich quĂ€lt, sondern auch die Ohnmacht, die du in diesen Momenten empfindest. Du hast das GefĂŒhl, dass du die Kontrolle verloren hast, dass dein treuer Begleiter dich beherrscht. Jeder Gang wird zu einer Herausforderung, und du sehnst dich nach einem entspannten Spaziergang, bei dem du und dein Hund in Harmonie miteinander gehen könnt, wie in dem Traum, den du hattest.

Du fĂŒhlst dich hilflos, machtlos und beschĂ€mt. Die Blicke der Nachbarn, die verurteilend auf euch schauen und beim Vorbeigehen mit dem Kopf schĂŒtteln, fĂŒhlen sich an wie Nadelstiche in deinem Herzen.

Du wĂŒrdest alles dafĂŒr tun, um die SpaziergĂ€nge mit deinem treuen Begleiter wieder zu harmonischen Momenten zu machen, aber jedes Mal lĂ€uft es auf dieselbe Weise ab.

Die verzweifelte Suche nach Lösungen

Vielleicht hast du schon alles versucht, um zu verhindern, dass dein Hund an der Leine zieht. Du hast Hundeschulen besucht, verschiedene Trainingsmethoden ausprobiert und zahllose RatschlĂ€ge von Experten befolgt – doch nichts funktioniert. Dein Hund zieht – stur und kopflos.

Diese Aussichtslosigkeit ist frustrierend und deine Liebe zum Hund wird auf eine harte Probe gestellt. Du möchtest eigentlich nur das Beste, aber die Situation scheint sich einfach nicht zu verbessern.

Die VerÀnderung beginnt in dir

Du bist nicht alleine damit. Viele von uns haben diese Situationen und die emotionalen Herausforderungen durchlebt.

Doch hier ist die gute Nachricht: Die VerĂ€nderung beginnt in dir. Es ist nicht dein Hund, der das Problem ist. Die Herausforderung liegt in deinen Gedanken, GefĂŒhlen und Handlungen, die sich alle gegenseitig bedingen. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung. Es ist nicht mehr so, dass dein Hund an der Leine zieht oder er andere Hunde anpöbelt. Er orientiert sich an dir, er geht still an anderen Hund-Mensch-Teams vorbei, er ist nicht mehr völlig kopflos in einer neuen Umgebung.

Du kannst lernen, die Beziehung zu deinem Hund neu zu gestalten! Indem du an deinem Mindset arbeitest, wird sich die Beziehung zu deinem Hund stark verĂ€ndern. Du wirst deinen Hund an der Leine fĂŒhren und nicht mehr er dich. Die Lösungen liegen in der Entwicklung einer positiven Einstellung und einer besseren SelbstfĂŒhrung.

Gemeinsam können wir es schaffen

Wir verstehen deine GefĂŒhle und Sorgen. Wir wissen, wie es ist, wenn der Spaziergang zum Albtraum wird. Doch wir möchten dir zeigen, dass es einen Ausweg gibt. Unsere 4-monatige Begleitung wird dir helfen, dein Mindset zu verĂ€ndern. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die negativen Gedanken loszulassen und dich in die Lage versetzen, deinen Fellfreund auf eine positive Weise zu fĂŒhren anstatt das „mein Hund zieht an der Leine“ dein fortwĂ€hrendes (negatives) Mantra ist.

Unsere Mission ist es, dich zu unterstĂŒtzen und zu ermutigen, damit du die Liebe zu deinem Hund in vollen ZĂŒgen genießen kannst. Du bist nicht alleine, wir sind hier, um dich auf diesem Weg zu begleiten.

Interessierst du dich fĂŒr mehr Infos? Dann freuen wir uns auf einen Termin mit dir, den du dir hier ganz unverbindlich buchen kannst. Verpasse keinen Input in unserer geschlossenen Facebookgruppe und werde Mitglied. DarĂŒberhinaus findest Du uns auf Instagram und YouTube.

Diese Blogartikel empfehlen wir dir: Der Hund hört nicht, die Macht der Gedanken, Warum ist selbstvertrauen wichtig?, Selbstvertrauen stÀrken

Cheers,

Antje & Cristina

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